Bestimmt für Viele nichts Neues, jedoch bin ich heute noch auf einen anderen, sehr feinen Trickfilm aufmerksam gemacht worden: Hörsaaltetris. Bestimmt eine sehr lustige Sportart wenn den Studenten einmal langweilig sein sollte. Was ja bekanntlich NIE des Fall ist.
Sehenswert sind auch die anderen Game Over Produktionen von Guillaume Reymond: Pon, Pole Position und Space Invaders.
Ich will auch mal einen richtig gutenTrick machen!!
Von Wunderkindern ist da die Rede, junge Autodidakten, welche die Welt in Erstaunen versetzten. Gemeint sind die “Ramirez-Brüdern”, zwei junge Deutsche Filmemacher. Geniale Filmemacher. Vorgestern wurde mir der Link zu einem Zeitungsartikel gesendet, welcher über den Gewinner des Youtube Video-Wettbewerbs berichtet. Beeindruckend finde ich jedoch nicht (nur) die Geschichte der Zwei, beeindruckend und mehr noch inspirierend ist das Gewinnervideo (sowohl in Bild als auch in Ton und Inhalt) sowie die anderern Arbeiten, welche auch auf der eben erwähnten Plattform zu finden sind. Meine Kamer steckt bereits in meiner Tasche, ebenso der neu erworbene Zeichenblock, der Kopf ist bereit, um neue Ideen umzusetzten womit ich nun voller Elan beginnen werde.
Es gibt so Tage, an denen wäre man besser im Bett geblieben. Wie zum Beispiel jener, an dem Meinereiner nach fast durchfeierter Nacht Stunden nach Weckerrasseln aufwachte, mit viel Stress zum Bahnhof kam, zwischen Schlafen und Wachen von Osnabrück nach Bielefeld tingelte, natürlich auf dem Weg vom Bahnsteig zur Straßenbahn die ganz langsamen Leute vor der Nase hatte, während die Linie 3 schon einfuhr endlich die Rolltreppe erreichte, diese in Eile herunter rannte – und irgendwie nicht auf konventionellem Wege unten ankam.
Ergebnis: eine Stunde im Warteraum der Notaufnahme des Städtischen, eine weitere im Behandlungsraum (wartend), Tetanusimpfung, mehrere Prellungen, Schürfwunden verschiedener Schweregrade, leichter Schock, 3 Stunden Verspätung sowie verbeulter Stolz.
Fazit: Man sollte sich nicht kopfüber eine Rolltreppe herunterstürzen, es löst etwaige Probleme auch nicht und zwar mögen die parallel verlaufenden Streifenmuster in Rot und Blau vielleicht hübsch anmuten, so lohnt es doch nicht den Schmerz.
Ich war gestern im Kino. Im Sommer zeigen sie im Cinestar noch einmal Filme, die eigentlich schon “abgelaufen” sind. Und so eben auch Once, den Musikfilm aus Irland, den ich irgendwie verpennt hatte und mich darüber riesig ärgerte. Gestern hatte ich noch einmal die Gelegenheit. Ich möchte mich an dieser Stelle nicht groß über den Inhalt auslassen, wer sich dafür interessiert kann das an anderer Stelle ausführlich nachlesen.
Was mich bewegt hat, waren die leisen Töne. Die langen Einstellungen und wackelige Handkamera, gepaart mit der ruhigen, unaufregenden Story und der berührenden Musik ergaben ein Gesamtkunstwerk welches nachwirkt. Und viel von dieser Stimmung kam mir oft so vertraut vor. Und auch einen Tag später brauche ich nur die Auge zu schließen um in diese Athmosphäre einzutauchen und das Lied zu hören.
Übrigens hat mir in dem Film die Stelle am bester gefallen, in der sie den Staubsauger hinter sich durch die Stadt zieht
Ich glaube großartige Beschreibungen sind hier nicht von Nöten, denn jeder kann dieses Thema so interpretieren, wie es ihm beliebt, so lange die Farbe Gelb auf dem Bild im Vordergrund steht.
Dieses Bild ist in Berlin entstanden. Leider hatte ich nur meine kleine Kamera mit, andernfalls hätte ich wohl die Bearbeitung nicht ganz so krass ausfallen lassen. Es ist schon ziemlich – hmm – extrem eben. Bei Schneewittchen habe ich die Herausstellung der Farbe mit den Kontrasten geregelt, dieses Mal habe ich mit zwei Ebenen gearbeitet. Zumindest war es die Erfahrung wert. Und so ganz schlecht ist es auch nicht geworden.