Ich denke bei dem Wort “Vergänglichkeit” daran, wie die Zeit uns verändert, wie sie an Dingen nagt und ihnen die Schönheit nimmt und gerade dem Alten eine gewisse Schönheit verleit. Vergänglichkeit…
Gestern auf dem Weg zur Bahn ist mir diese arme Libelle vor die Linse gekommen. Ich finde sie drückt sehr gut die Vergänglichkeit aus. Ich halte Libellen für unglaublich schöne und elegante Tiere. Wenn sie so vorwärts und rückwärts durch die Lüfte schweben ist das sehr beeindruckend. Dieses Tier ist wohl nicht schnell und wendig genug gewesen, einem vorbeifahrenden Auto auszuweichen und fand so seinen Tod am Straßenrand. Die Vergänglichkeit der Jugend, der Schönheit, der Sorglosigkeit und des Lebens.
Ich liebe Fußfotos, ich finde sie genial, sie zeigen einem die Welt aus einem vollkommen anderem Blickwinkel. Demnach möchte ich diese Woche gerne Fußfotos von Euch sehen. Und nun werdet zu Wanderern und zeigt uns Eure Welt aus der Fußperspektive…
Eine Datei, die seit Anfang Mai schon auf meinem Rechner liegt habe ich gestern endlich in eine zeigbare Version gebracht. Entstanden ist das Material am gleichen Tag wie die untergehenden Sonnen (die es jetzt übrigens auch in nicht verzerrter, besserer Qualität gibt). Leider hatte ich bisher keine Idee, mit welcher Musik ich das Ganze unterlegen sollte bis mich dann dieser Geistesblitz ereilte. Und: ja, ich weiß dass der weiße Rock nicht die beste Kleidungswahl war. Der Fleck ist übrigens immer noch drin. Der Drehplan sah auch ursprünglich anders aus.
Ein paar Worte zur Konfifreizeit am letzten Wochenende. Es war 1. nass, 2. kalt und 3. habe ich Wiederholungsbedarf Es war super schön, die Kiddies waren echt lieb und nur der Regen hat uns zu schaffen gemacht. Am Donnerstag ging es ja los nach Trendelburg und es war echt schön warm und das Lagerfeuer am Abend richtig gemütlich. Leider wurden alle früh ins Bett geschickt da wir am nächsten Tag ja eine ordentliche Strecke mit den Booten zurückzulegen hatten. Dann ging es mit den Autos und Booten flussaufwärts, wir wollten am frühen Nachmittag wieder am Campingplatz ankommen. Es lief auch ganz ordentlich (außer dass das eine Boot jeden Quadratmeter Diemel besichtigt hat..) bis es am Mittag anfing, Bindfäden zu regnen. Leider hörte es auch nicht mehr wirklich auf. Und am Ende waren alle genauso nass wie die Besatzung des (einzigen) gekenterten Bootes. Lagerfeuer ist ausgefallen. Hinzu kam auch noch, dass die meisten nur ein paar Schuhe mithatten und viele wegen der Kälte Jeans anhatten – die wir am Sonntag auch noch nass mit nach Hause nahmen. Am Samstag war die Paddeltour freiwillig aber immerhin kamen von 14 Kindern noch einmal 8 mit Richtung Wesermündung. Der Tag begann auch echt warm und schön, die Diemel führte eine Menge Wasser und die Fahrt machte echt Spass (außer der Moment, als wir eine ältere Dame aus dem Wasser fischten die leider gekentert war und schon seit einer ganzen Weile mitten im Fluss an einem Baum hing. Ist für die Dame aber glimpflich abgelaufen und wir konnten bald weiter paddeln). Als wir Mittags dann an einem Wehr Pause machten zog sich der Himmel leider ziemlich schnell zu, aber wenn man Canadier umdreht und zwei Paddel zur Befestigung in den Boder steckt kann man prima im Trockenen sitzen und den Regen abwarten. Als wir dann weiterfuhren war es nämlich glücklicherweise wieder trocken und fast sonnig. Dabei sind dann auch noch ein paar Fotos entstanden, war die Kamera doch sonst die meiste Zeit in zwei Plastiktüten eingeknotet (mehr zum Schutz vor dem Wasser von oben). Tja und Abends – richtig, regnete es wieder mal aus Kübeln. Lagerfeuerstimmung gab es nur mit ein paar Kerzen im Zelt. Erkenntnis des Abends: Ich spiele gerne Werwolf, auch wenn ich selbst kein besonders guter bin. Tja, und sonst? Habe ich mich schon angemeldet, nächstes Jahr wieder als Teamer mitfahren zu wollen
Das Openair-Kino vergangenen Freitag ist ja leider ganz schön ins Wasser gefallen. Die Uraufführung der Zwergenhöhle ebenso. Stattdessen fand die Veranstaltung im Gemeindesaal statt und gezeigt wurde mein Erstlingswerk – der Sennestadtfilm. Und – im Gegensatz zu der Veranstaltung im Luna vor ein paar Monaten – die Presse war da und zeigte großes Interesse an dem Film. Nunja, so groß eben wie man es zeigen muss um ein Interview zu bekommen
Der Artikel war gestern im Lokalteil der NW zu lesen, hier in Sennestadt sogar auf der ersten Seite mit buntem Foto! Natürlich könnte ich ihn jetzt abfotografieren, aber der nette Reporter hat mir versprochen das pdf-Dokument zukommen zu lassen, er wird also nachgereicht. Mein Cheffe hat jedenfalls irgendwas gefaselt von wegen “Stolz sein” und “netter Film” oder so… BTW: Auf Sevenload habe ich nun auch eine qualitativ hochwertigere Fassung hochgeladen, welche hier zu sehen ist (mal abgesehen von der ein oder anderen kleineren Änderung in Vor-und Abspann). Außerdem ist am 1. September um ca. 18:20h die Erstausstrahlung auf Kanal 21 – als Programmtipp
Die Zwergenhöhle ist übrgens diesen Montag erstmals ausgestrahlt worden und hat auch schon sehr viel Lob geerntet. Obwohl ich natürlich noch ziemlich viel zu beanstanden habe. Aber das ist wohl immer so. Immerhin sind 2 Minuten fast ganz großes Märchenkino herausgekommen auf die ich doch stolz bin. Zu sehen gibt es den Film übrigens irgendwann auch hier – sobald ich einen guten Weg gefunden habe ihn ohne Plattformen wie Sevenload oder Youtube hier einzubinden. Der Nächste ist auch schon in Planung, auch wieder eine Sagenverfilmung aus dem Raum Bielefeld.
Zu guter Letzt darf ich ab morgen endlich auf Konfifreizeit fahren. Meine eigene habe ich ja leider verpasst. Aber da unser Pastor einen akuten Mangel an weiblichen Teamern hatte, habe ich mich selbstverständlich dazu bereit erklärt, ihm aus der Misere zu helfen. Nicht, dass ich völlig geckig darauf wäre, mit einer Gruppe Teenies nach Trendelburg zu fahren und auf der Diemel paddeln zu gehen Ich freu mich wie blöd
Edit:Hier ist der Artikel. Danke für die Mail Ben, aber der Pressemensch hat es nicht verschlafen, nur die Mailadresse verpeilt. Hat er aber ganz gut hinbekommen und einfach an den Sender geschickt.
Und schon wieder führte mein Weg mich in die Vergangenheit, dieses Mal in die Zeit der Märchen und Sagen. Ein mystischer Ort in Bielefeld wurde entdeckt, seine Geschichte in Efahrung gebracht und auf Tape gebannt. Die Sage um die Zwergenhöhle zu verfilmen war das Projekt des letzten Dienstags und das, obwohl mich doch glatt ein paar Stolpersteinchen in den Weg gelegt wurden. Denn normalerweise darf man an besagter Höhle nicht filmen – sie ist geheim. So geheim dass sie auf jedem offiziellen Bielefelder Stadtplan fast genau eingezeichnet ist. Es ist übrigens die einzige natürliche Höhle im Teutoburger Wald (wenn ich mich recht entsinne) und man (=die Stadt Bielefeld, vertreten durch das Amt für Umwelt und Natur) ist sehr stolz aus dieses einmale Bauwerk der Natur, befürchtet jedoch, sie könnte unbedachten Wanderern als Lagerstätte dienen (=Feuer und vertriebene Fledermäuse) oder noch schlimmer, sich als Treffpunkt für Nationalsozialisten etablieren. Also darf der genaue Ort nicht bekannt werden. Somit bekam ich zwar eine Dreherlaubnis, jedoch mit der Einschränkung, nicht die Umgebung der Höhle zu zeigen. Ganz ehrlich – Wald ist Wald, und wer diese Bäume wiedererkennt weiß mit Sicherheit auch von der Zwergenhöhle. Ansonsten war es mir nicht erlaubt, Pferde an der Zwergenhöhle oder sonstwo im Wald abzustellen. Aber durchreiten darf ich, oder? Ich garantiere auch dass mein Pferdchen nicht stehen bleibt
Die Kurzfassung des Films wird übrigens nächsten Montag ausgestrahlt, wenn es klappt am Freitag im Eckardtsheimer Freilichtkino uraufgeführt und danach auch hier zu bewundern sein. Sobal ich herausgefunden habe wie ich ihn in die Seite einbinde. Der “Directorscut” (mit Pferd) wird noch etwas auf sich warten lassen – das Pony will nicht so wie ich das will -_-