Sonne im Herzen

Februar 28th, 2009 at 17:43 (Allgemeines)

Nichts gegen Schnee und Regen oder so, aber langsam brauche ich mehr, als die Sonne im Herzen, ich sähe sie auch gerne mal wieder am Himmel…

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Sturmflut

Februar 7th, 2009 at 01:34 (Audiovisuell, Künstlerisch)

Und noch ein Clip, beobachtet aus meinem Objektiv. Als es an dem Tag Bindfäden regnete (kann man so einen Sturzbach noch Regen nennen??) mussten wir einfach mal zur Kamera greifen und heraus kam dieser “Füller” – dann verwendet wenn die Sendestunde noch nicht voll ist.

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Nur 60 Sekunden

Februar 7th, 2009 at 01:26 (Audiovisuell, Ganz ich selbst...)

…Zeit und das Thema “Warum ich?”, das waren die Vorgaben für meinen Bewerbungsfilm und da ich keine gute Drehbuchautorin bin war dies das Ergebnis. Übrigens mit Erfolg gekrönt.

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Immer noch nicht Sonntag?

Februar 5th, 2009 at 00:41 (Der Stress kommt selten allein..., Ganz ich selbst...)

Es gibt Wochen, die wollen einfach nicht zuende gehen. Oder gehen auch viel zu schnell vorbei, wie man es nimmt. Aber die letzten sieben Tage waren einfach nicht mein Ding.

Ich habe ja die Redaktionsleitung des Sozialmagazins auf Kanal 21 inne. So kümmer ich mich auch darum, dass wir jeden Monat ein “Vor Ort”-Gepsräch führen (bzw. führe es auch selber). Dieses Interview wird für gewöhnlich eine Woche vor Sendetermin aufgezeichnet. Also stand ich mit einer Förderschule in Kontakt, Drehtermin war auf Dienstagmorgen festgesetzt als – sie am Donnerstagabend duchgaben, dass wir bis Dienstag nicht die Elernerlaubnis einholen könnten um die Minderjährigen Schüler zu filmen. Kein Grund zu Panik, ein Ersatzdrehort war schnell gefunden: das Welthaus. Schon Donnerstagabend konnte ich mit einer begeisterten Mitarbeiterin sprechen. Ja, sie wolle morgen früh mit den Verantwortlichen sprechen und sich unverzüglich melden. Montagmittag rief ich dann doch noch einmal hinterher – leichtes Unwohlsein stellte sich langsam ein. Oh ja, es tue ihr leid aber sie habe es vergessen und wolle nun mit den Verantwortlichen sprechen, bis wann ich zu erreichen sei. Fünf Minuten vor Feierabend dann ihr Rückruf: Die Vereinsleitung habe Sorge, sich in der Kürze der Zeit nicht mehr ausreichend vorbereiten zu können und sich nicht korrekt darzustellen. Hey, ICH stelle doch die Fragen, SIE müssen nur antworten – die Wahrheit bitte. Irgendwelche Probleme?

Spät in der Nacht auf Dienstag hatte mein Held die rettende Idee: die ZSB, eindeutig ein höchst sozialer Verein. Dienstagnachmittag (nach wieder viel zu langer, banger Wartezeit) dann das OK: Ja, wir dürften vorbeikommen, leider sei die Zeit recht knapp bemessen, wäre 9h-10h in der Früh recht? Was tut man nicht alles für die Kunst…

Leider war bei Feierabend meine Technik noch nicht zurück. Aber wozu gibt es denn einen Leihschlüssel, die Technik würde mir ins Büro 1 gestellt.

Mittwochmorgen, 7:15h. Nicht mal die rechte Zeit zum Aufstehen, geschweige denn die richtige Zeit im Zug zu sitzten. Ankunft GAB-Gelände kurz nach Acht. Und niemand hat daran gedacht, dass ich mit dem Schlüssel zwar bis in die Regie vordringen kann – aber nicht ins Büro. &$§&)=

Glücklicherweise hatte ich es im ZSB mit sehr netten Menschen zu tun. Nun nehmen sie sich morgen (Donnerstag!) 20 (!) Minuten Zeit (mehr ist nicht zwischen den Beratungsterminen) damit ich die Drei (!!!) Interviews à ca. 5 Minutendurchhauen kann. Abgabetermin ist übrigens Freitag, 14h.

Aber nein, dass ist noch nicht alles. Zu der Sendung gehört auch ein Sozialportrait. Die Beauftragten schickten gleich zwei Pferdchen ins Rennen: ein Pastor oder ein Zivi beim DRK-Fahrdienst. Der Pator sagte uns (am Donnerstag) einen Termin für Dienstag früh zu. Das DRK rief 20 Minuten später an und wurden von uns auf ein anderes Mal vertröstet.

Dienstag morgen beim Pator: nunja, er habe nicht so viel Zeit und die wäre ja wohl nötig (lassen Sie das mal unsere Sorge sein!) aber er könne uns die Telefonummer eines Kollegen geben. Was ein Witzbold! Und man hätte uns nicht schon Freitag, Montag oder gar am Wochenende anrufen können? Mussten wir wirklich erst in aller Herrgottsfrühe bei ihm auf der Matte stehen??? Ein ganz liebes Dankeschön geht übrigens an den DRK-Zivi, dass es kurzfristig trotz vorheriger Absage einsprang!!!

Als ob das jetzt nicht schon genug Stress für zwei Wochen gewesen wäre.

Tja und zu guter Letzt kommt im Kino (an meinem ersten Arbeitstag) auch noch kurz nach (!) Feierabend eine Kundin und will eine komplizierte Kindergeburtstagsreservierung umbuchen. Enzschuldigung, ich bin neu, weiß nicht wie ich das anfangen soll und außerdem ist es viertel nach neun Uhr abends, kommen sie doch morgen wieder. Nein, sie wäre extra aus Leopoldshöhe kommen und habe einen Babysitter angeheuert, sie müsse die Tickets sofort haben. Muss sowas echt sein? Manchmal frage ich mich, was in solchen Leuten vorgeht.

Ich will weg hier. Berlin, ich komme!!!

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Und plötzlich war es weiß…

Februar 2nd, 2009 at 01:57 (Ganz ich selbst..., Nachgedacht)

Kälte, alles durchdringend. Ein Mal noch, ein letztes Mal umdrehen, in die Decken kuscheln. Wärme suchen wo schon keine mehr ist. Das Lärmen des Weckers ignorieren. Nur noch 5 Minuten. Er lässt sich wieder lautstark vernehmen, es ist Zeit! Ein Heben des Kopfes, Strecken der Glieder, stöhnend umdrehen und aus den Federn kriechen. Ein Blick aus dem Fenster und plötzlich…

Wenn es geschneit hat und die Welt wie in Watte gepackt ist, scheint alles mit einem Mal ganz anders zu sein. Irgendwie leichter und entspannter. Und außerdem hat das Aufstehen sich auch gelohnt. Wer demnächst ein großes, Bielefelder Lichtspielhaus besucht läuft Gefahr, mir über den Weg zu laufen. Zumindest steht die Chance zwei zu sieben in den Abendstunden. Und das schönste für mich (neben dem Gehalt versteht sich): Eintritt in nahezu alle Vorstellungen sooft ich möchte – kostenfrei *g*

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