Irgendwie immer noch nicht gepostet. Dabei ist es so schön. Gestern beim Sommerfest des Studentendorfes Efferen wurde es zwischen den den Halbzeiten USA-Ghana auf der Großbildleinwand gezeigt. Kam super gut an, besonders weil wir ja eben in dem Raum saßen, wo das Video entstanden ist.
In den letzten Wochen sind zwei kurze Filme für meine Bewerbungsmappe entstanden. Zu meinem Glück habe ich ganz liebe, begeisterungsfähige Mitbewohnerinnen die für jeden *** Blödsinn zu haben sind, einen Freund, der mich bei meinen verrückten Ideen moralisch und einen Freund, der mich aktiv unterstützt.
“La retrouvaille” ist der erste Film.
Ich beschleunige meine Schritte sobald sich die, aus dem U-Bahnschacht strömende Menge vor mir lichtet. Ich werfe einen Blick auf die Uhr und fluche. Schon wieder zu spät dran. Nicht, dass die Leute das nicht von mir gewöhnt wären, im Gegenteil. Jeder wäre erstaunt, käme ich einmal pünktlich. Aber gerade das macht mich so ärgerlich. Die Sonne lugt plötzlich hinter den, seit Tagen über der Stadt hängenden Wolken hervor und taucht die Einkaufsstraße in ihr goldenes Nachmittagslicht. Meine Laune kann sie jedoch nicht aufhellen. Schließlich habe ich noch alles vor mir. Alles, was mir am unangenehmsten ist. Ich mein, er ist ja nett und ich kann ihn gut leiden, unternehme gerne Sachen mit ihm. Aber nicht unter diesen Umständen. Als ich mich dem kleinen Café in der Nebenstraße nähere, kann ich ihn schon am Tisch in der Fensternische sehen. Er lächelt mir entgegen. Ich zwinge meine Mundwinkel dazu, sich ebenfalls zu einem Lächeln zu formen und betrete das Lokal.
Und noch ein Clip, beobachtet aus meinem Objektiv. Als es an dem Tag Bindfäden regnete (kann man so einen Sturzbach noch Regen nennen??) mussten wir einfach mal zur Kamera greifen und heraus kam dieser “Füller” – dann verwendet wenn die Sendestunde noch nicht voll ist.