Glitzerschnee

Januar 12th, 2010 at 00:30 (Allgemeines)

Es glänzt und blinkt draußen, als hätten die Engel Sternenstaub über die Erde gestreut.

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Nina Blazon: Faunblut

Januar 3rd, 2010 at 00:55 (Review)

Mein 14-jähriges Cousinchen :P hat praktischerweise genauso ein Faible für Phantasie-Romane wie ich und brachte mir dieses Buch bei ihrem Besuch im Herbst mit.

Echos sind in der Stadt unterwegs, jene Wesen, über die abends Schauergeschichten erzählt werden. Aber Jade kann das marmorne Gesicht und die blauen, traurigen Augen des toten Echos in der alten Stadt nicht vergessen und beginnt, an den Geschichten zu zweifeln. Und was führen die seltsamen Gäste der Stadtherrin Lady Mae im Schilde?
Nina Blazon entwirft in ihrem Roman “Faunblut” eine wunderbare Stadt in der Gut und Böse vertauscht scheinen, Spiegelbilder ein Eigenleben entwickeln und Wasser eine ganz besondere Rolle zu haben scheint. Der Umschlag erweckt (meine) Neugierde, die Schrift ist groß und gut zu lesen. Nur der Titel ist irreführend; erst hielt ich ihn für eine schlechte Übersetzung, die Autorin ist jedoch Deutsche.
Insgesamt eine schöne Geschichte zum träumen die mich mit neuen Ideen überrascht hat (zugegebenermaßen ähneln sich viele Phantasiegeschichten doch sehr, aber ein Krimi besteht schließ auch immer aus den gleichen Grundelementen, oder?) jedoch eher für Jugendliche geschrieben.
Übrigens habe ich bei der Suche nach der Autorin gesehen, dass sie zusammen mit anderen deutschen Phantasieautoren eine Anthologie geschrieben hat mit dem schönen Titel “Fantastische Weihnachten”. Das liegt selbstverständlich inzwischen auf meinem nicht vorhanden Nachttisch :)

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Bodo Wartke – die Weihnachtsgeschichte

Dezember 24th, 2009 at 08:34 (Weihnachten)

Im letzten Jahr ist dieser (Teil-)Trickfilm entstanden, in diesem Jahr endlich fertig gestellt. Obwohl ich es heute wohl noch etwas anders machen würde. Naja, egal.

Frohe Weihnachten!

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Brachland

Dezember 11th, 2009 at 20:56 (Allgemeines)

267 (in Worten: zweihundertsiebenundsechzig) Tage ist es her, dass der letzte Artikel hier veröffentlicht wurde.  Dabei ist eigentlich eine ganze Menge passsiert, über das ich hätte schreiben können: neue Frisur, neue Interessen, neue Haarfarbe, neuer Job (ok, unbezahlt und befristet), nochmal ne neue Haarfarbe, neue Absagen (ja, ich studiere dieses Jahr noch nicht), neue Möbel, neue Einstellungen, neue Entäuschungen… Habe ich aber nicht und ich werde nen Teufel tun, jetzt alles in einen Post zu packen – will ja doch keiner eine lange Abhandlung der letzen neun Monate lesen.

Was ich in der Zeit aber auch gemerkt habe ist, was mir bei meinem Blog fehlt. Ich möchte zum Beispiel öfter mal Buchrezesionen schreiben. Dazu gefällt mir das kleine Plugin “Now Reading” ganz gut um die Bücher zu verwalten. Und nun ist ein widgetfähiges Theme notwendig, deshalb wird fleißig gebastelt, mal ganz davon abgesehen, dass mir das Bücherregal noch nicht so ganz gefällt (hat vielleicht jemand eine Idee wie ich das Kauderwelsch ganz oben bekämpfen kann? Vielleicht sollte ich es doch in Englisch lassen…)

Ansonsten bin ich ganz in Weihnachtsstimmung. Ich lieeebe Weihnachten einfach! Weihnachtskekse habe ich natürlich auch schon zusammen mit meinem Patenkind gebacken. Auch ja, noch was Neues: seit dem 22. März bin ich Patentante von der Prinzessin! Inzwischen hat sie auch das Alter erreicht, in dem man (=ich) viel mit ihr unternehmen kann. Und sie kann plappern, da macht sie Fee und mir echt Konkurrenz! Jetzt müssen wir ihr nur noch beibringen, dass St. Martin vorbei ist und sie anfangen könnte statt “Sonne, Mond und Sterne” Weihnachtslieder zu trällern.

Auf ein Neues!

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Succubus

März 19th, 2009 at 17:44 (Geschreibsel)

Ich beschleunige meine Schritte sobald sich die, aus dem U-Bahnschacht strömende Menge vor mir lichtet. Ich werfe einen Blick auf die Uhr und fluche. Schon wieder zu spät dran. Nicht, dass die Leute das nicht von mir gewöhnt wären, im Gegenteil. Jeder wäre erstaunt, käme ich einmal pünktlich. Aber gerade das macht mich so ärgerlich. Die Sonne lugt plötzlich hinter den, seit Tagen über der Stadt hängenden Wolken hervor und taucht die Einkaufsstraße in ihr goldenes Nachmittagslicht. Meine Laune kann sie jedoch nicht aufhellen. Schließlich habe ich noch alles vor mir. Alles, was mir am unangenehmsten ist. Ich mein, er ist ja nett und ich kann ihn gut leiden, unternehme gerne Sachen mit ihm. Aber nicht unter diesen Umständen. Als ich mich dem kleinen Café in der Nebenstraße nähere, kann ich ihn schon am Tisch in der Fensternische sehen. Er lächelt mir entgegen. Ich zwinge meine Mundwinkel dazu, sich ebenfalls zu einem Lächeln zu formen und betrete das Lokal.

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